Verbraucherinsolvenzverfahren Wir führen für Sie die außergerichtliche Schuldenregulierung  des § 305 Insolvenzordnung durch. Die hierfür anfallenden Rechtsanwaltsgebühren können oftmals über einen Berechtigungsschein vom für Sie zuständigen Amtsgericht abgerechnet werden. Unter „Service“ können Sie einen Vordruck für die Beantragung von Beratungshilfe, sowie die dazugehörigen Ausfüllhinweise herunterladen. Den Antrag müssen Sie bei dem für Sie zuständigen Amtgericht einreichen. Den dort erhaltenen Berechtigungsschein bringen Sie bitte zum ersten Besprechungstermin meiner Kanzlei mit. Das Verbraucherinsolvenzverfahren können alle natürliche Personen einleiten, - die keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben oder ausgeübt haben, - die zwar eine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt haben, deren Vermögensverhältnisse aber überschaubar sind und gegen die keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen als überschaubar gelten die Vermögensverhältnisse nur, wenn die Schuldnerin oder der Schuldner zu dem Zeitpunkt, zu dem der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt wird, weniger als 20 Gläubiger hat (§ 304 InsO). Es muss natürlich ein Insolvenztatbestand (Eröffnungsgrund) vorliegen. Bei natürlichen Personen ist der Eröffnungsgrund die eingetretene oder die drohende Zahlungsunfähigkeit. Der Schuldner muss also gegenwärtig oder in absehbarer Zukunft nicht mehr in der Lage sein, die fälligen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und vollständig zu erfüllen (§§ 17,18 InsO). Außergerichtlicher Einigungsversuch Für die Einleitung des Verbraucherinsolvenzverfahren ist es zwingende Voraussetzung, dass Sie vorher einen ernsthaften Versuch unternommen haben, sich mit Ihren Gläubigern über die Schuldenbereinigung außergerichtlich zu einigen. Hierfür benötigen Sie einen Nachweis einer geeigneten Stelle. Diesen außergerichtlichen Einigungsversuch führen wir für Sie entsprechend der insolvenzrechtlichen Grundsätze durch. Eröffnungsantrag Scheitert die außergerichtliche Einigung trotz ernsthaften Bemühens, so kann die Schuldnerin oder der Schuldner beim Insolvenzgericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen ( § 305 InsO). Der Plan gilt bereits dann als gescheitert, wenn eine Gläubigerin oder ein Gläubiger die Zwangsvollstreckung betreibt, nachdem die Verhandlungen über die außergerichtliche Einigung aufgenommen wurden (§ 305 a InsO). Antrag auf Restschuldbefreiung Gleichzeitig mit dem Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens wird der Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt.  
Jochen Kaiser |  Marktplatz 6 | 97215 Uffenheim | fon: 09842 - 951590 | fax: 09842 - 951591

Insolvenzrecht

JOCHEN KAISER     Rechtsanwalt     Fachanwalt für Arbeitsrecht
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